STRAFA Sitzungen - Bestimmungen - Proteste

STRAFA Sitzungen - Bestimmungen - Proteste

Senat I, II und III:

Die STRAFA-Sitzungen der Senate I, II und III finden aufgrund des Feiertags am Montag 1.5. diesmal am Donnerstag 4.5.2017 um 17 Uhr statt.
Die Beschlüsse werden am Fr 5.5. verlautbart.

Die STRAFA-Sitzungen der Senate I, II und III finden aufgrund des Feiertags am Montag 17.4. diesmal am Donnerstag 20.4. um 17 Uhr statt.
Die Beschlüsse werden am Fr 21.4. verlautbart.

 

Zuständigkeit und Verhandlungstage der Strafausschüsse:

Senat I und II:

Zuständigkeit:

Fälle der Regionalliga und der Landesliga, sowie der Regionen Mitte/West und Süd/Ost

Sitzungsort:

Graz - im Haus des Steirischen Fußballs, 8020 Graz, Herrgottwiesgasse 134
Tel.: 0316/27 15 54 oder 0676/88 9 44 1000-29
Fax: 0316/27 31 66

Verhandlungstage:

jeden Dienstag ab 17 Uhr, wenn Montag oder Dienstag Feiertag, dann am folgenden Donnerstag ab 17 Uhr

an den Verhandlungstagen erfolgt ab 16 Uhr in der Geschäftsstelle des StFV eine Nummernausgabe, aufgrund dieser werden die Fälle in der entsprechenden Reihenfolge behandelt

Senat III:

Zuständigkeit:

Fälle der Vereine der Region Nord, ausgenommen Kampfmannschaften in der Regionalliga und Landesliga

Sitzungsort:

Niklasdorf - WIFI, 8712 Niklasdorf, Leobner-Straße 94
Tel.: 0316/602-8000
Fax: 0316/602-8021

Verhandlungstage:

jeden Dienstag ab 17 Uhr, wenn Montag oder Dienstag Feiertag, dann am folgenden Donnerstag ab 17 Uhr

Bestimmungen:

Die Strafauschüsse des StFV sind gemäß der ÖFB-Rechtspflegeordnung tätig.

Auszugsweise darf auf die §§ 86 ff der ÖFB-Rechtspflegeordnung besonders hingewiesen werden:

§ 86 Protestfrist

(1)   Eine Partei, die Protest einlegen möchte, muss ihre entsprechende Absicht innerhalb von drei Tagen nach mündlicher Verkündung in der Verhandlung, verbandsüblicher Verlautbarung  oder wirksamer Zustellung der Entscheidung beim in erster Instanz entscheidenden Gremium schriftlich anmelden. Bei Anmeldung des Protestes kann die Ausfertigung der Entscheidung in der Langform beantragt werden.
(2)   Der Protest ist innerhalb einer Frist von vierzehn Tagen nach Anmeldung des Protestes  schriftlich zu begründen (Protestschrift).
(3)   Wurde bei Anmeldung des Protestes gleichzeitig die Ausfertigung der Entscheidung in der Langform beantragt, beginnt die Frist zur Einbringung der Protestschrift erst mit wirksamer Zustellung der Langform der Entscheidung zu laufen.
(4)   Nach einer automatischen resultatsgemäßen Beglaubigung beträgt die Protestfrist 7 Tage ab Beglaubigung. Eine Protestanmeldung nach Abs. 1 ist nicht notwendig.
(5)   Werden diese Fristen nicht eingehalten, ist der Protest zurückzuweisen

§ 87 Protestgründe

Der Protest kann sich gegen eine fehlerhafte Feststellung des Sachverhaltes, eine unrichtige rechtliche Beurteilung und/oder die Höhe der verhängten Strafe richten.

§ 88 Protestschrift

(1)   Die Protestschrift muss die genaue Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung, die Darstellung, in welchen Punkten die Entscheidung angefochten wird, den Rechtsmittelantrag, die Begründung und die notwendigen Beweismittel enthalten.
(2)   Der Protest muss von der den Protest einlegenden Partei oder ihrem Vertreter unterzeichnet sein.
(3)   Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, ist der Protest zurückzuweisen.

§ 89 Protestgebühr

(1)   Die Höhe der Protestgebühr wird vom Verband festgelegt.
(2)   Im Falle der Erfolglosigkeit des Protestes verfällt diese zugunsten des Verbandes.
(3)   Wird dem Protest auch nur teilweise stattgegeben, wird die Protestgebühr der Protest einlegenden Partei zur Gänze oder anteilsmäßig gutgeschrieben oder auf Antrag zurück bezahlt.
(4)   Ein Protest, der ohne Bezahlung der Protestgebühr oder verspätet eingebracht wird, ist vom Protestkomitee zurückzuweisen.

§ 90 Auswirkungen des Protestes

(1)   Der Protest bewirkt, dass die Angelegenheit durch das Protestkomitee neu beurteilt wird.
(2)   Der Protest hemmt die Vollstreckbarkeit der angefochtenen Entscheidung nicht. Aufschiebende Wirkung hat sie nur bei der Verurteilung zur Zahlung einer Geldsumme.