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StFV Jugendförderpreis 2018

Im Rahmen der StFV-Jahresabschlussfeier am 7.12.2018 wurden die Preisträger des diesjährigen Jugendförderpreises geehrt.

Der Jugendförderpreis des StFV mit Unterstützung des Sportressorts des Landes Steiermark stand diesmal unter dem Motto "Was unternimmt der Verein, um eigene Nachwuchsspieler in den Kampfmannschaftsspielbetrieb nachhaltig zu integrieren?".

Die Dotierung des Jugendförderpreises lautet wie folgt:

  1. Platz 3.000.- Euro
  2. Platz 2.000.- Euro
  3. Platz 1.000.- Euro
 1. Platz - SV Stallhofen

Mit dem Projekt zur Nachwuchsförderung hat der SV Stallhofen viel mehr geschaffen, als nur eine Konzeption zur Förderung des eigenen Nachwuchses. Die Verantwortlichen haben sich an internationalen Vorbildern orientiert, sowie die Ausbildungsformate des Spitzenfußballs für die eigenen Spieler adaptiert bzw. angepasst.

siehe Projektbeschreibung

2. Platz - TUS St. Stefan/R.
 

Der heuer zweitplatzierte TUS St. Stefan im Rosenthal setzt in seiner Nachwuchsarbeit vor allem auf regionale Spieler „Marke Eigenbau“. Dabei arbeiten die Verantwortlichen mit folgenden fünf grundlegenden Überlegungen:

siehe Projektbeschreibung

 3. Platz - SV Anger
 

Der SV ADA Anger fokussierte sein Projekt für den diesjährigen Jugendförderpreis ganz auf die individuelle sportliche Förderung regionaler Talente und verfolgt die Vision einer Kampfmannschaft, die zu 90% aus diesen besteht. Dabei wollen die Verantwortlichen die Nachwuchsspieler möglichst nachhaltig an die sportlichen Anforderungen des Erwachsenenfußballs heranführen.

siehe Projektbeschreibung

 

Projektbeschreibungen:

1. Platz - SV Stallhofen

Mit dem Projekt zur Nachwuchsförderung hat der SV Stallhofen viel mehr geschaffen, als nur eine Konzeption zur Förderung des eigenen Nachwuchses. Die Verantwortlichen haben sich an internationalen Vorbildern orientiert, sowie die Ausbildungsformate des Spitzenfußballs für die eigenen Spieler adaptiert bzw. angepasst. Im Zuge dessen wurden kurzfristige und langfristige Ziele formuliert:

Kurzfristig will man beim SV Stallhofen einen Ort schaffen, an dem sich Jugendliche wohlfühlen und an dem alle Beteiligten ein hochwertiges und altersgerechtes Training erwarten können. Langfristig soll es gelingen, talentierte Spieler durch ganzheitliche Förderung an den Verein zu binden und sowohl die Spieler selbst, als auch Eltern und Freunde zu einem Teil des Vereins zu machen. Das auf diesen Zielen beruhende Jugendkonzept soll der sportliche rote Faden in der gesamten Nachwuchsarbeit sein. Folgende Maßnahmen setzt man beim SV Stallhofen, um die Ziele zu erreichen:

  • In verschiedenen Ausbildungsstufen erlernen die jungen Nachwuchsspieler Schritt für Schritt unterschiedliche Trainingsschwerpunkte, die Alter und Können angepasst werden.
  • Der enge Kontakt mit den Eltern spielt eine große Rolle, um ein gutes Zusammenspiel zwischen diesen, den Kindern und Trainern sicherzustellen und damit eine positive Stimmung sowie optimale Förderung zu gewährleisten.
  • Kontaktpersonen an Schulen und in Kindergärten, Schnuppertage in der Region, ein Jugendcamp und die enge Zusammenarbeit mit der örtlichen Schule bringen noch mehr Kinder und Jugendliche zum Verein.

Zusätzlich wurden beim SV Stallhofen ein eigener Trainingsleitfaden für alle Altersgruppen sowie ein Leitfaden für die Trainer der verschiedenen Leistungsklassen entworfen. Alle Beteiligten bemühen sich, das Nachwuchsprogramm stets weiterzuentwickeln und zeichnen sich durch beeindruckendes Einfühlungsvermögen im Umgang mit den jungen Spielern aus.

Das gesamte Konzept zeigt deutlich, dass man in Stallhofen durchwegs positiv und sehr innovativ an den Bereich der Nachwuchsarbeit herangeht und die Kinder und Jugendlichen individuell fördert.

Dieser Verein zeigt auch, was uns beim Steirischen Fußballverband so wichtig ist: Der Nachwuchs bildet die Basis für jede Kampfmannschaft und nur durch gut strukturierte, überzeugende und vor allem menschliche Jugendarbeit gelingt es, Spieler langfristig an den eigenen Verein zu binden. 

2. Platz - TUS St. Stefan/R.

Der heuer zweitplatzierte TUS St. Stefan im Rosenthal setzt in seiner Nachwuchsarbeit vor allem auf regionale Spieler „Marke Eigenbau“. Dabei arbeiten die Verantwortlichen mit folgenden fünf grundlegenden Überlegungen:

  • Bei jedem Training sind zwei Trainer anwesend, um das Niveau der Trainingsqualität möglichst hoch zu halten.
  • Gleiches Spielsystem und gleiche Spielprinzipien von der U13 bis in die Kampfmannschaft I, der rote Faden zieht sich bereits von der U9 an durch.
  • Einmal wöchentlich trainieren Spieler der Kampfmannschaft II und der U17 bei der Kampfmannschaft I mit, um sich an das Spielniveau zu gewöhnen.
  • Die Trainer der unterschiedlichen Leistungsklassen treffen sich monatlich zum Austausch über die Entwicklung des Nachwuchses.
  • Regelmäßig wird ein sportmotorischer Test mit allen Spielern des Nachwuchses bis zur Kampfmannschaft I durchgeführt, um die individuellen Talente sichtbar und vergleichbar zu machen.

Durch diese vielfältigen Maßnahmen schafft es der TUS St. Stefan im Rosenthal, Nachwuchsspieler langfristig an den Verein zu binden und bereits früh in die Kampfmannschaft zu integrieren, ohne zu riskieren, dass die jungen Sportler den Spaß am Fußball verlieren. Außerdem tragen die Verantwortlichen die Faszination unseres Sports auch in die Schulen der Region und motivieren durch Informationsveranstaltungen und regelmäßige Schnuppertrainings immer neue Kinder, in den Verein zu kommen. 

3. Platz - SV Anger

Der SV ADA Anger fokussierte sein Projekt für den diesjährigen Jugendförderpreis ganz auf die individuelle sportliche Förderung regionaler Talente und verfolgt die Vision einer Kampfmannschaft, die zu 90 % aus diesen besteht. Dabei wollen die Verantwortlichen die Nachwuchsspieler möglichst nachhaltig an die sportlichen Anforderungen des Erwachsenenfußballs heranführen.

Zentraler Bestandteil des gut strukturierten Plans des SV ADA Anger zur Integration der Nachwuchsspieler in die Kampfmannschaften I und II ist eine Reihe von breit gefächerten Maßnahmen, von denen ich Ihnen nun einige vorstellen möchte:

  • Ständiger Austausch zwischen den Jugendtrainern und jenen der Kampfmannschaften.
  • Besonders talentierte Spieler trainieren einmal wöchentlich mit der Kampfmannschaft und nehmen an der Meisterschaftsvorbereitung teil.
  • Regelmäßige Besprechung eines Zielsetzungsbogens mit den U17-Spielern, um deren sportliche Ziele zu kennen und umsetzen zu können.
  • Erstellung einer Spielerbewertungstabelle im Leistungsbereich U13-U17.
  • Der Trainer der Kampfmannschaft II ist zugleich Trainer der U17 und kann umgehend die talentierten Nachwuchsspieler im Erwachsenenbereich zum Einsatz bringen.

Gerade der innovative Zielsetzungsbogen hilft, den Nachwuchs individuell zu fördern.

Gemeinsam mit dem Nachwuchs-Konzept des Vereins und der hier entwickelten Spielerbewertungstabelle haben alle Beteiligten ein großartiges Projekt auf die Beine gestellt.